helga depping            ausstellung 2019

 


Biographisches

 

 

Geboren 1940 in Tettau, Oberfranken.


Mit Malerei und Kunst beginnt sie in den 70er Jahren in Bochum, in den Malklassen von Marlie Haberey-Bock, einer bekannten Künstlerin und Dozentin der damaligen Frauenbewegung. Eine Zeit, in der Künstler wie Joseph Beuys die moderne Kunst beeinflussen und revolutionieren. Weitere Einflüsse: Paul Klee, Johannes Itten und andere Bauhaus-Künstler.


1995 gründet Helga Depping zusammen mit Ursula Elisabeth Sielmann die Künstlergruppe "Studio Josenberg" in Hohenfels, Baden-Württemberg, aus der mehrere Ausstellungen hervorgehen. Hinzu kommt eine intensive Beschäftigung mit östlicher und westlicher Spiritualität. 


2009 Rückkehr nach Tettau. Die Ausstellung "Tettauer Ikonen I" in der neu erbauten Galerie im Jahr 2011 markiert den Beginn einer neuen Richtung, inspiriert von der Lehre der „Nichtzweiheit".

 

Auf "Tettauer Ikonen II" im Juli 2012 folgt im Dezember die zweimonatige Ausstellung "Bei den Antipoden vom Rennsteig" in der ACC-Galerie Weimar. Depping repräsentiert dort zusammen mit zehn weiteren Künstlern (u.a. Karl-Heinz Gollhardt, Friedrich Rittweger, Hartmut Bechmann und Baldur Schönfelder) die Gegenwartskunst in der Rennsteig-Region.


Eine Reise nach Japan im Jahr 2013 inspiriert die Künstlerin, einen Steingarten anzulegen, der seitdem Teil der "Galerie am Rennsteig" ist. 


Im Februar 2017 zeigt die Galerie im Landratsamt Kronach in Oberfranken eine umfangreiche Werkschau der Jahre 2010 bis 2017. Die Ausstellung mit dem Titel "Mit dem Sehen kommt der Frieden" versteht sich auch als direkte Einladung an den Besucher, im eigenen Kontext auf spirituelle und philosophische Entdeckungsreise zu gehen.  

 

Im selben Jahr, anlässlich eines Besuchs der „documenta“ in Kassel, wird sie auf das Werk der Malerin Agnes Martin (1912-2004) aufmerksam und fühlt sich von der radikal spirituellen Sicht dieser Künstlerin sofort angezogen. Fortan bewegt sich Deppings Malerei noch weiter in Richtung des „Unpersönlichen“.

 

2019: Die aktuelle Ausstellung „Advaita, Nicht-Zweiheit“ dokumentiert diese Vertiefung  malerischen Sehens.